• Informationen zum aktuellen VW-Skandal

Die Abgasthematik bei Dieselmotoren von VW und Audi

In einigen Fahrzeugen der Marken Volkswagen und Audi wurde eine Software installiert, welche die Stickoxyd-Werte im Prüfstandbetrieb optimiert.

Als Volkswagen-Partner vor Ort sind wir von den Nachrichten und Meldungen ebenso überrascht worden wie Sie als Kunde. Dennoch können Sie sicher sein, dass wir alle uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten ausschöpfen, um Sie über die aktuellen Entwicklungen zu informieren.

Die Software werden wir im Auftrag der Hersteller schnell und kundenfreundlich updaten und gezielte Anpassungen vornehmen, sofern nötig.
Dafür stellt der Hersteller technische Maßnahmen bereit, deren Ziel es ist, die Emissionsgrenzwerte einzuhalten, ohne dabei Fahrleistung, Motorleistung oder den Verbrauch zu beeinflussen.

Sie können sich darauf verlassen, dass wir alles tun werden, um die Abwicklung für Sie so unkompliziert wie möglich zu gestalten.

 

update 09.06.2017:

Es werden weitere 93.230 Fahrzeuge zB. 116.129 Volkswagen Caddy, Polo, Golf, Golf Plus, Golf Variant, Jetta, New Beetle, Touran sowie Passat überwiegend mit 1,6 l, aber auch mit 2,0 l in Deutschland freigegeben worden.

Das KBA bestätigt:

–  Grenzwerte und andere Anforderungen für Schadstoffemissionen wurden eingehalten.
–  Die ursprünglich vom Hersteller angegebenen Kraftstoffverbrauchswerte und
    CO2-Emissionen wurden bestätigt.
–  Die bisherige Motorleistung und das maximale Drehmoment bleiben unverändert.
–  Die bisherigen Geräuschemissionswerte bleiben unverändert.

update 25.08.2016:  Information zur nächsten Welle der Rückrufaktion 23R7 für die Marke Volkswagen Pkw und Nfz.
Die Messungen durch die vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) beauftragten technischen Dienste wurden für insgesamt 152.007 Caddy, Polo, Golf, Golf Plus, Golf Variant, Jetta, Scirocco, Touran, Tiguan, Passat, Passat Variant und Volkswagen CC 2,0l. positiv abgeschlossen.

Die Umrüstaktion ist am 24.08.2016 gestartet und setzt damit die Umrüstungen für die bei der Marke Volkswagen betroffenen Pkw-Modelle fort.

Das KBA bestätigt:

–  Grenzwerte und andere Anforderungen für Schadstoffemissionen wurden eingehalten.
–  Die ursprünglich vom Hersteller angegebenen Kraftstoffverbrauchswerte und
    CO2-Emissionen wurden bestätigt.
–  Die bisherige Motorleistung und das maximale Drehmoment bleiben unverändert.
–  Die bisherigen Geräuschemissionswerte bleiben unverändert.

 

update 07.07.2016: Information zur nächsten Welle

Die Messungen durch die vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) beauftragten technischen Dienste wurden für die ersten Passat Modelle, Tiguan und Caddy positiv abgeschlossen.
Die Umrüstaktion für diese Modelle wurde am 03.06.2016, dem 09.06.2016 sowie am 15.06.2016 gestartet und setzt damit die Umrüstungen für die bei der Marke Volkswagen betroffenen Pkw- und Nfz-Modelle fort.

Das KBA bestätigt:
- Grenzwerte und andere Anforderungen für Schadstoffemissionen wurden eingehalten.
- Die ursprünglich vom Hersteller angegebenen Kraftstoffverbrauchswerte und 
  CO2-Emissionen wurden bestätigt.
- Die bisherige Motorleistung und das maximale Drehmoment bleiben unverändert.
- Die bisherigen Geräuschemissionswerte bleiben unverändert.

 

update 06.06.2016: Information zu Passat Fahrzeugen mit 2.0 TDI Motor

  • Die Messungen durch die vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) beauftragten technischen Dienste wurden für die ersten Passat Modelle positiv abgeschlossen.
  • Die Umrüstaktion für diese Modelle wird am 03.06.2016 gestartet und setzt damit die Umrüstungen für die bei der Marke Volkswagen betroffenen Pkw-Modelle fort.

Das KBA bestätigt:

  • Es wurde keine unzulässige Abschalteinrichtung festgestellt.
  • Grenzwerte und andere Anforderungen für Schadstoffemissionen wurden eingehalten.
  • Die ursprünglich vom Hersteller angegebenen Kraftstoffverbrauchswerte und
    CO2-Emissionen wurden bestätigt.
  • Die bisherige Motorleistung und das maximale Drehmoment bleiben unverändert.
  • Die bisherigen Geräuschemissionswerte bleiben unverändert.

Quelle: InfoNet Volkswagen


update 15.05.2016: Software für Amarok, Caddy, Golf, A4, A5, A6 und Q5 Modell sind freigeschaltet!


update 03.05.2016 : Information zur nächsten Welle der Rückrufaktion 23R7 für die Marke Volkswagen Pkw:

Die Messungen durch die vom KBA beauftragten technischen Dienste wurden für das erste Golf Modell (103 kW MQ) positiv abgeschlossen.
Die Umrüstaktion für den Golf 2.0l TDI wird am 03.05.2016 gestartet und bildet den Auftakt für weitere Umrüstungen für die bei der Marke Volkswagen betroffenen Pkw-Modelle.
Das freigegebene Software-Update greift neueste Erkenntnisse aus der Weiterentwicklung des Diesel-Brennverfahrens der letzten Jahre auf, darunter beispielsweise:

  • Optimierung der Einspritzcharakteristik (Anzahl, Lage und Menge der Einspritzungen)
  • Optimierung der Raildruckapplikation (Anhebung des Raildrucks im Teillastbereich).

Das KBA bestätigt für den in der ersten Stufe freigegebenen Golf Umfang folgende Sachverhalte:

  • Es wurde keine unzulässige Abschalteinrichtung festgestellt.
  • Grenzwerte und andere Anforderungen für Schadstoffemissionen wurden eingehalten.
  • Die ursprünglich vom Hersteller angegebenen Kraftstoffverbrauchswerte und CO2-Emissionen wurden bestätigt.
  • Die bisherige Motorleistung und das maximale Drehmoment bleiben unverändert.
  • Die bisherigen Geräuschemissionswerte bleiben unverändert.

Derzeit werden die Umrüstmaßnahmen von weiteren Volkswagen Pkw Modellen durch die technischen Dienste geprüft. Sobald die Testverfahren abgeschlossen sind und die technischen Gutachten vorliegen, stehen die Lösungen den VW Kunden zur Verfügung.
Wir arbeiten mit Hochdruck an der Umsetzung weiterer Modellvarianten. Aktuell ist seitens Volkswagen geplant, dass der Passat 2.0l TDI Ende Mai / Anfang Juni zur Umrüstung freigegeben werden kann.
Danach werden voraussichtlich in kürzerem Abstand weitere Modelle folgen.

Quelle: InfoNet Volkswagen

update 07.04.2016 : Das KBA hat jetzt die Fahrzeuge Audi A4, A5, Q5 und SEAT Exeo mit dem 2,0 Liter EA189 Motor für das geplante Software Update freigegeben.

 

Ist Ihr Fahrzeug betroffen?

Auf den Herstellerseiten können Sie anhand der Fahrgestellnummer (FIN) prüfen ob Ihr Fahrzeug betroffen ist.

Besuchen Sie hierzu folgende Links:

Ist Ihr Fahrzeug betroffen? Vereinbaren Sie einen Termin

Wenn Sie auf der jeweiligen Herstellerseite anhand der Fahrgestellnummer festgestellt haben, dass Ihr Fahrzeug betroffen ist, gibt es noch folgendes zu beachten:


Bitte warten Sie den Brief vom Kraftfahrtbundesamt ( KBA) ab. Alle Halter werden vom unabhängigen Bundesamt informiert. Hier ist zunächst nur der Informationscharakter im Vordergrund. Danach erhält der Fahrzeugbesitzer ein weiteres Schreiben des Herstellers. Erst dann ist die Software freigegeben für uns im Autohaus und wir können das Update durchführen.

Vereinbaren Sie einen Termin mit uns sobald Ihnen beide Schreiben vorliegen.
Wir beraten Sie gerne und informieren Sie, wann für welches Fahrzeug die Umrüstung stattfinden kann.

Rufen Sie uns an unter: 06021-35150

FAQ für betroffene Dieselmotoren.
Häufig gestellte Fragen zur Abgas-Abweichung.

Warum hat man die Steuergeräte mit der fraglichen Software bespielt, wenn sie doch beim EA 288 EU6 nach EU-zertifizierten Abgasnormen gar nicht aktiviert ist?
Eine Erkennung der Testvorbereitung ist zulässig und erforderlich, um den Test immer unter gleichen technischen und motorischen Randbedingungen durchführen zu können. Ob das Fahrzeug auf dem Prüfstand steht, wird ihm dadurch mitgeteilt, dass es manuell in den Prüfstandsmodus versetzt wird. Dies kann durch eine Tastenkombination am Armaturenbrett oder durch den Einsatz des VW-Testers (je nach Modell) erfolgen.
Das Fahrzeug erkennt also nicht, ob es getestet wird. Es wird gezielt derart eingestellt, dass es auf dem Rollenprüfstand die Testdurchführung ermöglicht und bspw. das ESP nicht anschlägt, weil die errechneten Beschleunigungssignale nicht zu den gemessenen passen.
Entscheidend ist, dass daraus keine unzulässige Beeinflussung der Emissionen beim EA 288 nach EU 6 zertifizierten Abgasnormen erfolgt.

Sind die Volkswagen Restwerte im Zusammenhang mit der Diesel-Thematik schlechter als vorher?
Nein, die Volkswagen Restwerte sind weiterhin stabil und in bestimmten Marktsegmenten bzw. Märkten sogar „Best in Class“. Das bestätigen aktuell unabhängige Restwert-Institute, z.B. Eurotax und CAP für die großen europäischen Länder. Geringfügige Preisschwankungen sind bei Gebrauchtwagen üblich, unabhängig vom Fahrzeugtyp. Was wir aktuell im Markt für gebrauchte Dieselfahrzeuge beobachten, liegt abhängig vom Lebenszyklus und der allgemeinen Marktentwicklung innerhalb der normalen Schwankungsbreite. Wir gehen davon aus, dass die Überarbeitung der betroffenen Fahrzeuge auch weiterhin keine nachteiligen Auswirkungen auf den Restwert haben wird. Wir haben ebenfalls keine Anhaltspunkte für die Annahme, dass Händler, die keine Volkswagen Partner sind, niedrigere Werte beim Abverkauf der betroffenen Fahrzeuge erzielen, als Volkswagen Vertragshändler.

Wie positioniert sich Volkswagen zum Thema Blaue Plakette bzw. Fahrverbote, deren Einführung die Luftqualität in den Städten verbessern soll?
Statement des VDA: Um die Luftqualität in den Städten zu verbessern, gibt es intelligentere und schneller wirkende Maßnahmen als eine blaue Plakette oder sogar Fahrverbote, zum Beispiel die Verbesserung des Verkehrsflusses und Stauvermeidung. Solche Maßnahmen sind kurzfristig umsetzbar und haben große Wirkung: Grüne Welle und ein gleichmäßiger Verkehrsfluss bringen eine Reduktion der Stickoxidemissionen um fast ein Drittel. Zudem sollten Busse und Taxis im städtischen Verkehr durch modernste Fahrzeuge ersetzt werden. Mit der Marktdurchdringung moderner Euro-6-Fahrzeuge gehen die Schadstoffemissionen auf der Straße zurück. Heute ist etwa jeder zehnte Diesel-Pkw im Bestand ein Euro-6-Fahrzeug. Für eine wirksame Verbesserung der Luftqualität in Städten kommt es also auf den richtigen Mix von moderner Abgasnachbehandlung, rascher Flottenerneuerung und verkehrlichen Maßnahmen an. Ein kurzfristiges Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in den Städten würde das Gewerbe und viele Mittelständler treffen ebenso wie Millionen Autofahrer, die sich erst vor kurzem ein Dieselmodell angeschafft haben. Das kann keiner wollen.

Welchen Fehler/Schaden weisen die betroffenen Fahrzeuge auf?
Das Fahrzeug hat keine Funktions- oder Sicherheitsbeeinträchtigung. Von den amerikanischen Emissionsbehörden (EPA bzw. CARB) wurden bei durchgeführten
Straßentests unplausible Emissionsabweichungen gegenüber Prüfstandsläufen an VW Fahrzeugen festgestellt.

Was ist die Fehlerursache?
Durch die Motorsteuergerätesoftware werden im Prüfbetrieb nicht korrekte Abgaswerte gemessen.

Welche Auswirkungen hat diese Situation?
Das Fahrzeug hat keine Funktions- oder Sicherheitsbeeinträchtigung. Es wurde eine Software eingesetzt, welche die NOx Emissionen auf dem Prüfstand
optimiert.

Mein Fahrzeug ist betroffen, kann ich das Fahrzeug weiter bewegen?
Ja, alle betroffenen Fahrzeuge sind technisch sicher und fahrbereit.

Welche Fahrzeuge sind von dem Fehler / Schaden betroffen?
Es sind nur VW- und VW Nutzfahrzeuge Modelle mit einem 3- oder 4-Zylinder Dieselmotor (EA189) ab Produktionszeitraum 2008 betroffen. Es sind weltweit ca. 6,3 Mio. Fahrzeuge betroffen, davon ca. 1,6 Mio. Fahrzeuge in DE.

Was versteht man unter dem Begriff EA 189?
Bei der Motorenfamilie des Typs 189 handelt es sich um 3- und 4-Zylinder-Dieselmotore mit den Hubräumen 1,2l, 1,6l und 2,0l.

Sind auch Motoren mit EU6-Standard betroffen?
Die in der Europäischen Union angebotenen Neuwagen mit Dieselantrieb nach EU 6-Norm aus dem Volkswagen Konzern erfüllen die gesetzlichen Anforderungen und Umweltnormen.
 
Woran erkenne ich ob mein Fahrzeug betroffen ist?
Eine eindeutige Identifizierung ist nur über die Fahrgestellnummer möglich. Auf der nationalen Homepage des Marktes steht Ihnen eine Abfrage zur Verfügung.
Zusätzlich wird Hilfe durch die Kundenbetreuung angeboten.

Wie sehen die technischen Servicemaßnahmen aus?
Wir arbeiten in unseren Entwicklungsabteilungen mit Hochdruck daran, die Abweichungen mit technischen Maßnahmen zu beseitigen. Wir informieren Sie schnellstmöglich über die bei Ihrem Fahrzeug durchzuführenden technischen Maßnahmen.

Darf ich das Fahrzeug bis zur Überprüfung / Instandsetzung weiter nutzen?
Ja, das Fahrzeug kann uneingeschränkt weiter genutzt werden.

Bestehen Performance- bzw. Verbrauchseinschränkungen nach der Umrüstung?
Die technische Maßnahme wird derzeit unter Hochdruck erarbeitet. Unser Ziel ist es, diesbezüglich keine Fahrverhaltensänderungen hervorzurufen.

Kann ich mein Neufahrzeug nutzen?
Ja, wenn das Fahrzeug zugelassen ist, ist eine uneingeschränkte Nutzung möglich.

Kann ich mit meinem Fahrzeug in Deutschland die städtischen Umweltzonen (grüne Plakette) befahren?
Ja, dies ist nach derzeitigem Kenntnisstand uneingeschränkt möglich.

Gibt es bereits Personenschäden?
Nein.

Besteht eine Gefahr für die Verbraucher?
Nein.

Ist der Fehler für den Fahrer erkennbar?
Nein.

Gibt es Auswirkungen auf den Fahrzeugrestwert?
Derzeit sind uns keine Auswirkungen auf den Fahrzeugrestwert bekannt, die Hersteller gehen auch davon aus, dass dies keinen Einfluss haben wird. Nach der Fahrzeugumrüstung entspricht das Fahrzeug uneingeschränkt den Anforderungen.

Gibt es steuerrechtliche Auswirkungen?
Nach aktuellem Kenntnisstand, nein. Der Steuersatz wird nach dem CO2 Ausstoß bemessen, der CO2 Ausstoß ist und wird nicht erhöht. Zugleich wird aber der Sachverhalt mit den Zulassungsbehörden besprochen.

Kann ich die Reparatur bei jedem VW Partner weltweit durchführen lassen?
Ja, alle Partner für Volkswagen im In- und europäischen Ausland werden informiert.

Muss ein Termin vereinbart werden?
Nein, Volkswagen arbeitet mit Hochdruck an einer Lösung und wird Sie umgehend informieren wenn Ihr Fahrzeug instandgesetzt werden kann. Zuvor erhalten Sie das Informationsschreiben des Kraftfahrtbundesamtes.

Ist die Mobilitätsgarantie anwendbar?
Nein, in diesem Fall ist die Mobilitätsgarantie nicht anwendbar.

Gibt es eine Entschädigung oder ein Rückkaufrecht?
Nein, nach der Fahrzeugumrüstung entspricht das Fahrzeug uneingeschränkt den Anforderungen.

Kann ich die Reparatur bei jedem VW Partner weltweit durchführen lassen?
Ja, alle Partner für Volkswagen im In- und europäischen Ausland werden informiert.

Mein Fahrzeug ist betroffen, von wem werde ich über weitere Schritte informiert?
Volkswagen wird schnellstmöglich auf Sie zukommen, um Sie über die notwendigen technischen Maßnahmen zu informieren. Sollten Sie keinen Volkswagen-Kontakt haben, nutzen Sie bitte unsere Kontaktfunktion auf dieser Website.

Mein Fahrzeug ist betroffen, muss es jetzt in die Werkstatt?
Nein. Alle betroffenen Fahrzeuge sind technisch sicher und fahrbereit. Sie können den Umrüsttermin mit jedem Serviceaufenthalt kombinieren.

Muss ein Termin vereinbart werden?
Wenn beide Informationsschreiben vorliegen, kann der Termin mit dem Autohaus vereinbart werden.

Mein Fahrzeug ist betroffen, entstehen mir Kosten?
Volkswagen arbeitet mit Hochdruck daran, Abweichungen mit technischen Maßnahmen zu beseitigen – und zwar kostenlos für unsere Kunden.

Wie lange dauert die Umrüstung?
Wir gehen derzeit davon aus, dass die Umrüstung max. 1-2 Std. beanspruchen wird.

Sind von den Abgasproblemen auch die Volkswagen-Ottomotoren betroffen?
Nein. Die Ottomotoren sind nicht betroffen, da die Systeme der Abgasnachbehandlung bei Diesel- und Ottomotoren völlig verschieden sind. Die Ottomotoren sind somit von der Umschaltproblematik beim Diesel nicht betroffen.

Kann ich mein Gebrauchtfahrzeug (mit EA189 Motor) weiterveräußern?
Ja, uneingeschränkt.

Wann bekomme ich weitere Informationen?
Volkswagen wird Sie über eventuell nötige technische Maßnahmen informieren.

Welche Marken sind mit welchen Stückzahlen betroffen?
Es handelt sich um rund 11 Millionen Fahrzeuge mit Dieselmotoren, die zentral in Wolfsburg entwickelt und in Modellen verschiedener Konzernmarken eingebaut wurden:
- 5,5 Mio Volkswagen Pkw
- 0,75 Mio Volkswagen Nutzfahrzeuge
- 2,3 Mio Audi
- 1,2 Mio Skoda
- 0,75 Mio Seat

Kann ich mit meinem Fahrzeug in Deutschland die städtischen Umweltzonen (grüne Plakette) befahren?
Ja. In Deutschland kann man mit jedem Dieselfahrzeug, das nach EU4 oder einer höheren Abgasnorm zertifiziert wurde, die Umweltzonen befahren.

Wie unterscheiden sich die NOx-Grenzwerte von EU5 in Europa und Tier 2 BIN5 in den USA?
Die Zulassungsverfahren sind nicht direkt miteinander vergleichbar, dies gilt auch für die entsprechenden Grenzwerte. So galt in Europa beispielsweise ein Grenzwert von 180 mg/km für EU5 und in den USA ein Grenzwert für Stickoxide von umgerechnet 31 mg/km (entspricht 50 mg/mi) für Tier2 BIN5.

Warum hat man die Steuergeräte mit der fraglichen Software bespielt, wenn sie doch beim EA 288 EU6 nach EU-zertifizierten Abgasnormen gar nicht aktiviert ist?
Eine Erkennung der Testvorbereitung ist zulässig und erforderlich, um den Test immer unter gleichen technischen und motorischen Randbedingungen durchführen zu können. Ob das Fahrzeug auf dem Prüfstand steht, wird ihm dadurch mitgeteilt, dass es manuell in den Prüfstandsmodus versetzt wird. Dies kann durch eine Tastenkombination am Armaturenbrett oder durch den Einsatz des VW-Testers (je nach Modell) erfolgen.
Das Fahrzeug erkennt also nicht, ob es getestet wird. Es wird gezielt derart eingestellt, dass es auf dem Rollenprüfstand die Testdurchführung ermöglicht und bspw. das ESP nicht anschlägt, weil die errechneten Beschleunigungssignale nicht zu den gemessenen passen.
Entscheidend ist, dass daraus keine unzulässige Beeinflussung der Emissionen beim EA 288 nach EU 6 zertifizierten Abgasnormen erfolgt.

 (Stand 28.03.2017, Quelle: Volkswagen AG InfoNet)